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Ihr erstes gesundes Jahr im Ruhestand

Kostenlose Leseausgabe

Ihr erstes gesundes Jahr im Ruhestand

Ein Plan über zwölf Monate für Bewegung, Essen, Schlaf, ärztliche Versorgung, Sinn und Verbundenheit

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Die Kapitel

  1. Kapitel 1: Monat eins: die Ausgangslage feststellen
  2. Kapitel 2: Monat zwei und drei: die Woche bauen
  3. Kapitel 3: Monat vier und fünf: Kraft und Ausdauer
  4. Kapitel 4: Monat sechs: Essen und Gewicht anschauen
  5. Kapitel 5: Monat sieben und acht: Schlaf und Anspannung
  6. Kapitel 6: Monat neun: Beziehungen und Sinn
  7. Kapitel 7: Monat zehn und elf: Reisen und Störungen
  8. Kapitel 8: Monat zwölf: Rückblick und Erneuerung
  9. Kapitel 9: Vorsorge und der Terminkalender
  10. Kapitel 10: Das zweite gesunde Jahr entwerfen

Wofür es da ist

Für Menschen, die gerade in den Ruhestand gegangen sind oder es bald tun, und die möchten, dass das erste Jahr etwas aufbaut statt zu verrinnen. Ebenso für Angehörige, die jemanden in dieser Umstellung begleiten.

Was es nicht leistet

Es ist kein medizinisches Fachbuch, kein Trainingsplan und kein Ernährungsplan. Es nennt keine Minuten, keine Wiederholungen, keine Kalorien, keine Gewichtsziele, keine Medikamente, keine Dosierungen und keinen Untersuchungs- oder Früherkennungsplan. Es gibt keine medizinische, rechtliche, steuerliche oder finanzielle Beratung und verweist bei solchen Fragen ausdrücklich an eine qualifizierte Fachperson. Es verspricht keine Ergebnisse, nennt keine Studien oder Statistiken und behauptet keine Auszeichnungen oder Empfehlungen.

Dreißig-Tage-Pläne

  1. Besorgen Sie ein Heft und legen Sie es dorthin, wo Sie es nicht übersehen können. Schreiben Sie heute Abend die fünf Zeilen: wann Sie wach wurden und wie die Nacht war, was Ihr Körper gemacht hat, ungefähr was und wann Sie gegessen haben, mit wem Sie gesprochen haben, und ein Wort für den Tag.
  2. Schreiben Sie die Funktionsliste. Vom Boden hochkommen, der niedrige Sessel, die Stufen, die Einkäufe, das oberste Regalbrett, wie weit Sie gehen, bevor Sie sich lieber setzen. Setzen Sie das Datum darüber.
  3. Rufen Sie in Ihrer Hausarztpraxis an und bitten Sie um einen allgemeinen Termin, mit dem Hinweis, dass Sie kürzlich in Rente gegangen sind und wissen möchten, was bei Ihnen ansteht. Den Termin zu machen ist die ganze Aufgabe.
  4. Schreiben Sie die festen Punkte auf, die Ihre Woche schon hat, die, die stattfinden, ob Sie es beschließen oder nicht. Die meisten haben mehr, als sie denken.
  5. Gehen Sie innerhalb einer Stunde nach dem Aufstehen nach draußen und bleiben Sie ein paar Minuten. Achten Sie darauf, ob es etwas am Tag verändert.
  6. Wählen Sie Ihre Aufstehzeit: eine Uhrzeit, die Sie an den meisten Morgen anpeilen, auch nach einer schlechten Nacht. Schreiben Sie sie dorthin in den Kalender, wo Sie sie sehen.
  7. Lesen Sie die Einträge der Woche in einem Stück. Kreisen Sie die Tage ein, die sich gut angefühlt haben, und schauen Sie, was darin war.
  8. Wählen Sie einen Bewegungspunkt und geben Sie ihm einen Tag und eine Uhrzeit. Schreiben Sie ihn mit Stift in den Kalender.
  9. Fragen Sie einen Menschen, ob er mitkommt, oder suchen Sie den Kurs oder die Gruppe, die das zu dieser Zeit ohnehin macht. Schicken Sie die Nachricht heute.
  10. Unterbrechen Sie eine lange Sitzstrecke mit Absicht: in der Werbepause aufstehen, das Telefonat im Stehen führen, zwei Gänge statt einem machen.
  11. Schreiben Sie die Gerichtekarte. Jedes Gericht, das Sie derzeit ohne Nachschlagen kochen können. Kleben Sie sie innen an eine Schranktür.
  12. Machen Sie aus der Karte einen festen Einkaufszettel, den, den Sie in den meisten Wochen ohne Nachdenken benutzen.
  13. Füllen Sie das Fach für „nichts im Haus": ein paar Dosen, etwas Tiefkühlgemüse, Eier, Haferflocken, was Sie an einem schlechten Abend haben möchten.
  14. Kochen Sie bei einer Mahlzeit die doppelte Menge und stellen Sie die zweite Portion mit Datum in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach.
  15. Schreiben Sie drei Spalten mit Namen: Menschen, die Sie wöchentlich sehen möchten, monatlich, und Menschen, zu denen Sie den Kontakt ungern verlieren würden. Achten Sie auf die Form der Listen.
  16. Melden Sie sich bei einem Menschen aus der dritten Spalte. Ein Anruf, eine Karte, eine Nachricht. Nichts Aufwendiges.
  17. Finden Sie heraus, was es bei Ihnen tatsächlich gibt. Holen Sie das Programm der Stadtbücherei, der Volkshochschule oder der Begegnungsstätte, oder schauen Sie beim Seniorenbüro Ihrer Stadt nach.
  18. Gehen Sie einmal zu etwas Neuem hin, und zwar mit der ausdrücklichen Absicht, es bis zum dritten Besuch nicht zu beurteilen.
  19. Essen Sie eine Mahlzeit am Tisch, mit ausgeschaltetem Fernseher, und mit jemandem, wenn Sie das einrichten können.
  20. Machen Sie das Gesundheitsblatt auf einer Seite: Erkrankungen, Medikamente, Allergien, Operationen, Praxis, Notfallkontakt.
  21. Legen Sie eine Kopie ins Portemonnaie, eine zu Hause dorthin, wo man sie fände, und sagen Sie Ihrem Notfallkontakt, dass es sie gibt.
  22. Listen Sie Ihre Terminkategorien auf: Hausarztpraxis, Zahnarzt, Augen, Gehör, jede Fachärztin, Medikamentencheck, und eine freie Zeile für die Früherkennung, die Sie mit Ihrer Ärztin vereinbaren.
  23. Benennen Sie Ihren Gesundheitsmonat. Wählen Sie einen Monat im Jahr, hängen Sie ihn an etwas Merkbares und schreiben Sie ihn auch in den Kalender des nächsten Jahres.
  24. Schreiben Sie die drei Terminfragen auf eine Karte fürs Portemonnaie: Was ist mein Hauptproblem, was muss ich tun, und warum ist es wichtig, dass ich das tue.
  25. Halten Sie einen Sorgentermin. Zwanzig Minuten, ein Stift, und jede Sorge als echte Frage aufgeschrieben statt als Grauen.
  26. Nehmen Sie einen Punkt von dieser Liste und schreiben Sie den einzelnen nächsten Schritt dazu, mit Datum. Und tun Sie heute sonst nichts weiter dazu.
  27. Wenn Geld die Sorge ist, die Sie weckt, vereinbaren oder recherchieren Sie ein Gespräch bei einer qualifizierten, unabhängigen Beratung, und schreiben Sie die konkrete Frage auf, die Sie beantwortet haben möchten.
  28. Führen Sie das Gespräch über Zeit und Raum mit Ihrem Partner, mit der Vorlage aus den Arbeitsblättern. Wenn Sie allein leben, führen Sie ein anderes Gespräch: Verabreden Sie mit einem Menschen, dass Sie sich wöchentlich gegenseitig melden.
  29. Versuchen Sie einen Abend ohne Alkohol, falls er zu Ihrem Ablauf gehört, und notieren Sie, wie Sie in dieser Nacht schlafen. Eine Nacht ist eine Beobachtung, keine Verpflichtung.
  30. Schreiben Sie Ihr Jahr auf einer Seite: die festen Punkte, die Sie behalten, die eine Sache, die Sie hinzufügen, Ihre kleinste Woche, Ihren Gesundheitsmonat und eine Zeile dazu, wofür das alles da ist. Setzen Sie dann ein Kontrolldatum sechs Monate voraus in den Kalender.